Zucchini-Quiche mit Rucola-Sauce

Quiches sind erstmal immer hammer, schmecken gut, machen satt und sehen beeindruckend aus. Dieses Exemplar ist da keine Ausnahme, ich war selber ein wenig erstaunt,w ie gut es schmeckte. Das Rezept für die Sauce hab ich von pogopuschel.wordpress.com genommen und letztlich wieder ein wenig angepasst, denn Weisswein hab ich bspw. eher selten da. Funktioniert auch ohne Sauce ganz gut, aber diese geballte Ladung Rucola gibt dem Gericht nochmal den richtigen Kick, kein Scheiss!

Zutaten für 4-5 Portionen

Teig

  • 250g Mehl (50:50 normales und VK funktioniert spitze!)
  • 100g Margarine
  • 7-8 EL Wasser
  • 1 TL Salz
  • Thymian

Füllung

  • ein wenig Öl
  • 600g Zucchini
  • 300g Tofu
  • 3 Zwiebeln
  • 1-2 Tomaten
  • 20g Rucola
  • Salz, Pfeffer, Thymian, Basilikum, Oregano, Knoblauch

Sauce

  • Öl
  • 1 Zwiebel
  • 1-2 Zehen Knoblauch
  • 50ml Rotwein (alles kann, nichts muss…)
  • 200ml Sojamilch
  • 300ml Wasser
  • 2 TL Brühe
  • 100g Rucola
  • 2 TL Stärke
  • Salz
  • Pfeffer

Zum Teig: Das Mehl, das Salz und den Thymian in einer Schüssel grob mischen. Die Margarine in Bröckchen schneiden, dazugeben. Das Wasser ebenfalls dazu und mit den Händen alles verkneten. Geht eigentlich recht schnell, am Ende sollte mensch dann einen hübschen kleinen Teig in Händen halten, der weder klebt noch sonstige Anstalten macht. Das war jetzt dann auch schon das schwerste! Wir lassen ihn kugelförmig und postieren ihn erstmal im Kühlschrank.
Die Füllung: Nun waschen und würfeln wir die Zucchini und schneiden die Zwiebel in Ringe. In einer groszen Pfanne erhitzen wir das Öl und geben die beiden soeben geschnippelten Gemüsen dazu. Hin und wieder umrühren. In der Zwischnezeit zerschnippeln wir auch die (gewaschenen!) Tomate(n) in feine Scheibchen, den Rucola waschen wir ebenfalls (und wer eine Salatschleuder hat, möge sie benutzen, wir Pöbel drücken ihn dann nur ein bisschen mit den Händen aus) und zupfen oder schneiden ihn in kleine Happen. Die Quicheform können wir dann auch schonmal vorbereiten: ich nehme immer eine Standard-Springform, es gibt wohl auch spezielle Quiche- oder Tarte-Formen, aber ich bin mir nicht sicher, ob die hier so gut funktionieren. Jedenfalls fetten wir die Form schön mit Öl oder Margarine ein, oooohooder, wenn wir ganz clever sind, haben wir bereits so rundes Backpapier im Haus (gibts in Läden wie MäcGeiz für’n Euro oder so) und packen dieses in die Form. Wir schauen, was das Gemüse in der Pfanne so treibt, es sollte etwas „durch“ aussehn, also nicht so wie wir am Montag Morgen, obwohl, weich und schlapp triffts ja auch, oh ha. In dem Fall ziehen wir die Pfanne vom Herd. In eine Schüssel zerkrümeln wir den Tofu, geben nach und nach die Sojamilch hinzu und zerdrücken den Tofu mit Händen oder ’ner Gabel so gut es geht. Die Gewürze dazugeben, und zum Schluss das gedünstete Gemüse. Gleich sind wir fertig: den Herd heizen wir schonmal auf 200 Grad Celsius vor, nehmen unseren Teig, packen ihn in die Mitte der Quiche-Form und drücken ihn platt und plätter, mit Faust und Hand und meinetwegen auch den gewaschenen Füssen. Zum Schluss sollte der Teig jedenfalls sowohl den gesamten Boden der Form eingenommen, als auch einen mindestens 2 cm hohen Rand (rundherum!) gebildet haben. Wir verteilen zuerst die Tomatenscheiben über den Boden, es sieht hübsch aus, wenn der Boden möglichst bedeckt ist, aber wichtig ist es eigentlich nicht. Danach krümeln wir den Rucola darüber, möglichst gleichmässig. Zum Schluss folgt die Tofu-Gemüse-Mischung, mit einem Löffel alles glatt streichen, und rein in den Ofen. Das dauert jetzt so circa 45 Minuten, wir widmen uns daher der Sauce:

Den Rucola haben wir hoffentlich schon vorhin mit gewaschen und zerschnippelt, ansonsten müssen wir das jetzt machen. Danach die Zwiebel und den Knoblauch abziehen und würfeln. In einem Töpfchen erhitzen wir das Öl und schwitzen die Zwiebeln glasig an, geben den Knoblauch hinzu, warten noch ’ne Minute oder 2 und löschen das Ganze mit dem Rotwein und der Sojamilch ab. 10 Minuten köcheln lassen und den Rest der Zutaten, bis auf die Stärke dazuwerfen. Weitere fünf Minuten köcheln lassen, auf dass der Rucola noch ein bisschen zerfällt. Nun nehmen wir Freund Pürierstab zur Hand und zerhäckseln die ganze Suppe zu einem mehr oder weniger gleichmässigen Ganzen. Am besten immer nur so intervallmässig pürieren, sonst ist die Gefahr hoch, dass die ganze Brühe durch die Küche spritzt. Nun nehmen wir ein Gläschen kalten (!) Wassers, geben die Stärke hinzu, rühren kräftig um, bis keine Klümpchen mehr vorhanden sind, geben diese milchige Flüssigkeit zum Rest der Sauce, kochen nochmal auf und – ta da – haben soeben eine Sauce gebunden! Hurra. Gratulation. Feuerwerk. Bis zum Ende der Quiche-Garzeit ohne Deckel weiterköcheln.

Wenn die 45 Minuten schon vorbei sind, schauen wir, ob die Oberfläche der Quiche trocken ist. Wenn ja, den Ofen ausschalten die Quiche noch 5 Minuten drin lassen, rausholen, und nochmal 5-10 Minuten stehen lassen. Anschlieszend mit einem scharfen Messer in Tortenstücke schneiden, mit Sauce besprenkeln und servieren.
Ay!
fnkra

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