Rucolapesto

Rucola fand ich eigentlich immer doof, bis ich neulich bei Aldi ’ne Schale für 49 Cent fand und gezwungen war, das Kraut zu verwenden, bevor es welkt. Zugegeben, ein paar Stängel auf Pizza o.ä. sind ok, aber gröszere Mengen unterzubringen (vielleicht abgesehen von der Rucolasauce von vor ein paar Wochen) fiel mir immer recht schwer, vor Allem, weil dieses Grünzeug sich auch nicht so lang lagern lässt und zeitnah verwendet werden will. Lösung: Rucolapesto! Kann mensch von da an als gewürziges i-Tüpfelchen überall mit ranhauen, ausserdem, das ist jedoch nur eine Vermutung, lässt sich das – analog zum Pesto Genovese – mit ein wenig Nudelwasser verdünnt als Pastasauce verwenden. Ist ausserdem leicht herzustellen und gut haltbar (Glas mit Schraubverschluss bereithalten!).

Zutaten für so circa 200g: Kostenpunkt: irgendwo zwischen 50Cent und ’nem Euro

  • ein Paket Rucola (125g waren es in meinem Fall. Bei 150g ggf die andern Zutaten ein wenig anpassen
  • 100ml Öl; vielleicht einen Teil des Öls durch Olivenöl ersetzen, von wegen andere geschmackliche Facetten und so…
  • eine handvoll Pinienkerne und/oder Sonnenblumenkerne; Pinienkerne sind bekanntlich nicht ganz billig, ich bin mir auch nicht sicher, ob der Geschmack da so rausstrahlt, schlieszlich ist der Rucola recht vordergründig dabei. Wer Sonnenblumenkerne verwendet, kann sie ja vorher ohne Öl in einer Pfanne noch kurz anrösten. Aber Achtung: einmal heiss, brennen die Teile ratzfatz an!
  • 1 EL Zitronensaft (Konservierungszwecke)
  • Salz (auch aus Konservierungszwecken)

Zubereitung

Wer einen Mixer hat, ist ganz klar im Vorteil, soviel vorab. Mit Pürierstab gehts bestimmt auch, aber da benötigt mensch auf jeden Fall ein ausreichend groszes Gefäsz, sonst gerät das Ganze zur Schikane. Wer kein Leben hat und Bock auf ’ne Sehnenscheidenentzündung hat, kann auch drauf los mörsern, als obs kein Morgen gäbe. Für den Rest von uns: Wir schnappen uns den/die/das Rucola, waschen und (grob) zerpflücken ihn/sie/es und werfen das Resultat in den Mixer. Die restlichen Zutaten dazu, Deckel drauf und Party hard! Wenn es weniger mixt, als es soll, ausschalten, Deckel wieder runter, und ein bisschen mit Besteck deiner Wahl drin rumstochern und umrühren. Ihr kriegt das schon hin, tschakka! Am Ende sollte eine dickflüssige Pampe übrig sein. Sofern wir sie nicht sofort vollständig verwenden, füllen wir sie in ein verschlieszbares Schraubglas (welches wir idealerweise vorher mal kurz mit heissem – besser: kochendem! – Wasser ausgespült haben) und packen’s in den Kühlschrank.

Das war einfach, nech?!

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