Brokkoli-Dal

Nein, ich hab eigentlich nichts besseres zu tun, als Rezepte zu veröffentlichen, trotzdem hatte ich in den vergangenen 2 Wochen irgendwie nicht so richtig Lust, Texte zu tippen und dabei aufzupassen, keine inhaltlichen Fehler einzubauen. Is‘ ja wie Studieren! Ja, eine Substantivierung, daher mit groszem ‚S‘ am Anfang. Egal. Da ich jedoch trotzdem fast jeden Tag irgendwelche Lebensmittel zusammenwerfe und darauf hoffe, dass das Resultat mehr als die Summe aus Einzelteilen, Wärme veritablem Hungergefühl ist, habe ich selbstverständlich auch in der Zwischenzeit neue Sachen ausprobiert. Folgendes ist nicht wirklich neu, aber Dal ist nach wie vor die Königin unter den einfach zuzubereitenden, sättigenden und wunderbar schmeckenden Gerichten. Diesmal nur mit Brokkoli und ohne Blumenkohl.

Zutaten für 4 Portionen

  • 1 Brokkoli
  • 1 Möhre, gerieben
  • 250g rote Linsen
  • 1l Wasser
  • 2 TL Brühe
  • 1TL Koriander
  • 2TL Cumin
  • 1/2TL Kurkuma
  • 1 Chili, gehackt
  • 1TL grobes Meersalz
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 1TL Zimt
  • 1TL Ingwer
  • 150g Tomate(n)

Zubereitung

Diesmal nur stichpunkthaft: Die Linsen in einem Sieb abbrausen, oder auch nicht, je nachdem, wie die Laune es gerade zulässt. In einen Topf geben, den Liter Wasser dazu, kurz mal umrühren, Deckel drauf und aufkochen. Wenn das Ganze dann irgendwann kocht, kann der Deckel runter und die Hitze reduziert werden. Aber soweit sind wir noch nicht. Wir putzen den Brokkoli, und zwar nicht mit Reinigungsmitteln und Wurzelbürste, sondern schnippeln alles in kleine Röschen, und alles was kein Röschen ist wird solange gewürfelt, bis keine Kante mehr länger als 5 Millimeter ist. Für all jene, die es mit Längenangaben nicht so haben: Millimeter ist weniger als Zentimeter. Sollte jedenfalls alls recht klein sein. Danach in einem Sieb sauberkärchern. So, Zeitsprung: Das Wasser der Linsen kocht, ja? So seit 10 Minuten? Gut! Brokkoli und Möhre dazu. Und die Gewürze. Nun geht es den Tomaten an den Kragen: ich machte den Fehler, diese nicht zu skalpieren, und so Tomatenhaut kann manchmal echt nicht so toll sein, wenn sie mirnichtsdirnichts plötzlich im Mund auftaucht. Daher: Tomate(n) nehmen, die Unterseite mit einem Messer kreuzweise einschneiden, so 2 Zentimeter lang vielleicht. In eine Schüssel setzen. Wasser in einem Wasserkocher zum kochen bringen, dieses dann auf die Tomaten kippen. Wenn sie sich wieder anfassen lassen, ohne dass mensch sich dabei die Fingerchen burnt, lässt sich die Schale ganz leicht abziehen. So. Anschlieszend ebenfalls würfeln und zu dem Linsen-Brokkoli-Matsch geben. Solange kochen lassen, bis der Brokkoli schön weich ist und die Tomaten ihre klar abgegrenzte Form gegen ein eher diffuses Dasein eintauschten.

Fladenbrot als Beilage funktioniert auch hier superb!

 

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