Karotten-Paprika-Sauce

Jaja, und der dritte Eintrag in Folge ohne Bild. Fruchtbar, furchtbar dieser ‚Mensch‘. Ich werd bei Gelegenheit Fotos nachreichen, aber hierbei handelt es sich schlicht und ergreifend um eine Sauce, welche übrigens eher in warmen Farbtönen gehalten ist, ausserdem schwimmen Brocken drin rum. Na, funktioniert die Fantasie?

Seitdem ich festgestellt habe, dass Karotten so unglaublich billig sind, dass ich sogar schon am Überlegen bin, ob sich daraus Alkohol herstellen lässt, welcher noch billiger ist als das Bier aus’m Netto (50 Cent/Liter!), kauf ich recht häufig ein Kilo davon, die halten sich ja auch Ewigkeiten und lassen sich ganz gut mit anderen Gemüsen kombinieren. Eigentlich hasse ich Möhren ja sehr, allerdings nur in der Form, wie sie einem im Mischgemüse angedreht wird: Matschig und bäh! Mit etwas Biss hingegen auch gut für Lasagne geeignet (Rezept folgt) und insgesamt eine wesentlich delikatere Angelegenheit. Oder eben, wie in diesem Fall, püriert. Schmackofatz!

Paprika-Karotten-Sauce für ?? Portionen. Sorry, ist schon ein paar Wochen her. Kosten insgesamt jedenfalls knapp über’n Euro.

  • 1 EL Margarine
  • 1 Zwiebel
  • 2 rote Paprika (60 Cent)
  • 1 grosse rote Möhre (5 Cent?)
  • 200ml Sojamilch (20 Cent)
  • 100ml Öl (10 Cent)
  • 1 Spritzer Zitronensaft
  • 1TL Gemüsebrühe
  • 100ml Rotwein (10 Cent. Ja, der richtig Gute!)
  • Salz
  • Pfeffer
  • Oregano
  • Rosmarin
  • Zitronensaft
  • 100 g Tomaten, Cherry oder so. (30 Cent)

Zubereitung

Wir schni-schna-schnappen uns die Zwiebel und würfeln oder hacken sie. Ähnlich verfahren wir mit den beiden Paprikaschoten, welche wir selbstverständlich von Strunk und Kerngehäuse befreien, wobei wir eine nur in Streifen schneiden, die andere hingegen gewürfelt wird. Die Möhre können wir schälen, können es aber auch lassen und stattdessen einfach abwaschen und vielleicht mit einer Bürste (Klo-, Aufwasch- oder Zahnbürste weniger geeignet, siehe Haushaltswarenladen oder so) den SChmutz entfernen, danach in Scheiben schneiden. Vorbereitung over. Wir werfen die Zwiebel zusammen mit der Margarine in einen Topf und dünsten so lange an ihr rum, bis sie so gläsern wirkt wie Aschenputtels Schuh (Poesie), geben die gewürfelte Karotte und die gewürfelte (!) Paprika dazu, weiter andünsten, mit 200ml Wasser ablöschen, köcheln. Und zwar solange, bis die Karotte weich ist, und mit weich meine ich, dass eine Gabel problemlos hineingleiten kann. Wir ziehen den Topf kurz vorm Herd und pürieren „the hell out of it“, sprich solange, bis die Sauce ein brockenfreies Dasein fristen kann. Den Pürierstab wischen wir kurz sauber, geben in ein hohes Gefäsz die Sojamilch, das Öl und den Zitronensaft und halten den Pürierstab auch hier mal kurz rein, bis die drei Zutaten eine Verbindung called „Sojasahne“ eingehen, was nach ein paar Sekunden der Fall sein sollte. Diese fröhliche Mischung geben wir zu dem eben Pürierten in den Topf, welcher mittlerweile wieder auf der (auf eine niedrige Stufe gestellte) Herdplatte Platz genommen haben sollte. Wir geben noch schnell die Gemüsebrühe und den Rotwein dazu und schmecken das alles mit Salz, Pfeffer, Oregano, Rosmarin und Zitronensaft ab. Wir nähern uns der Ziellinie! Die Tomaten vierteln wir und entnehmen die Matschepampe (wie wir im Osten sagen). Falls es Cherry- oder andere _kleine_ Tomaten sind, ist es ok, wenn sie „nur“ geviertelt werden, andernfalls etwas kleiner würfeln. Die Tomatenstücke und die Paprikastreifen zur Sauce geben, noch einmal aufkochen und ein paar Minuten ziehen lassen. Die Dauer hängt primär davon ab, wie fest die Paprikastreifen sein sollen.

Perfekt für Nudeln, aber mit Reis besitmmt auch ganz gut!

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