Zwiebelgeschnetzeltes

Gut, den Prolog überspringe ich, seit dem letzten Rezept (circa eine halbe Stunde zuvor) hat sich nicht viel geändert, mein Leben ist ein Hort der Stabilität.

Zwiebelgeschnetzeltes! Mein Erstgeborener möge diesen Namen tragen. Keine Ahnung, ob ich das in Fleischversion schon gut fand, aber die vegetarische bzw. vegane Variante, erstere hin- und wieder von meiner Frau Mama kredenzt, fand ich immer spitze. Zwiebeln sind schliesslich gesund, und wenn ich noch zur Schule gehen würde, hätte ich vermutlich jeden Tag in meiner Brotbüchse ’ne Zwiebel als Pausenobst, Äpfel kann jeder. Einfach mal probieren, roh sind Zwiebeln ja eher ’speziell‘, aber gekocht nunmal – und das ist ist eine der wenigen, absolut objektiven Wahrheiten – eine wundervolle Angelegenheit.
Also, hopp hopp. Wir brauchen:

Zutaten für 3 Portionen. Preis pro Portion: 60-70 Cent?

  • Schwapper Öl
  • 400g Seitan oder 100g Sojaschnetzel/-Schnitzel (40Cent – 1 Euro?)
  • 2 große Zwiebeln (30 Cent (geraten))
  • 100g Champignons (40 Cent)
  • 150ml Weisswein (15 Cent)
  • 150ml Sojamilch + 50ml Öl (20 Cent)
  • 1 Spritzer Zitronensaft
  • 1TL Brühe
  • Knoblauch; Granulat nach Gefühl, frisch vielleicht so 1 Zehe
  • Pfeffer
  • Paprikapulver

Zubereitung

Geesetzt den Fall, wir haben Seitan, dann zerwürfeln wir ihn in eine Schnetzelform. Sojaschnitzel (die aus dem Reformhaus) oder Sojageschnetzeltes jeweils in ausreichend Gemüsebrühe weichkochen und ausdrücken, die Schnitzel dann in Streifen schneiden. Die Zwiebel können wir auch schonmal würfeln bzw. hacken.

Nun eine grosze Pfanne nehmen, das Öl darin erhitzen, und die Seitan- oder Sojastücke darin rundherum anbraten. Wenn wir damit fertig sind, löffeln oder gabeln wir sie aus der Pfanne und parken sie zwecks Fettreduktion auf Küchenpapier, meinetwegen aber auch nur auf einem Teller, dann wird’s halt etwas äh ‚deftiger‘. Im hoffentlich weiterhin heissen Öl braten wir nun die Zwiebeln und die Champginons an, bis erstere glasig werden und löschen all das mit dem Weisswein ab. Die Hitze kann nun reduziert werden, damit der Wein noch ein bisschen vor sich hinblubbern kann. Wir nehmen uns ein hohes Gefäsz, geben die 100ml Sojamilch, das Öl und den Spritzer Zitronensaft hinein, und schreddern mit dem Pürierstab da mal eine Runde durch, und hoppla, haben wir Sojasahne, ohne Zusatzstoffe und mit immerhin 25 Prozent Fett (plus evtl noch das Fett aus der Sojamilch, aber psssst). Diese geben wir nun zu der vor sich hinköchelnden Sache in der Pfanne, und würzen mit der Brühe, dem granulierten oder durch eine Knoblauchpresse gejagten bzw. gehackten Knoblauch, dem Pfeffer und dem Paprikapulver, und lassen das alles noch so 15 Minuten köcheln, dickt ja dann auch ein. Wenn es an’s Servieren gehen soll, das Geschnetzelte wieder dazugeben und nochmal 5 Minuten mit erwärmen. Ta da!

Passt gut zu Reis, Kartoffeln oder Semmelknödeln (Verlinkung folgt. Jedenfalls hier auf dem Blog schonmal dagewesen.).

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s