Risotto aus dreierlei Läuchen

Zumindest in Thüringen hat ja mittlerweile wieder die Bärlauchsaison begonnen, zumindest in jenen Regionen, in denen kein Schnee mehr liegt. Daher wollte ich jetzt mal ein Bärlauchrisotto machen. Allerdings sah ich mich urplötzlich auch im Besitz eines preisreduzierten Kilogramms Lauch aka Porree, und dachte mir, ich hübsche das Ganze noch etwas auf. Da mir allerdings seit ein paar Tagen das Wort ‚Läuche‘ als Plural von ‚Lauch‘ durch’s ZNS geistert, entschloss ich mich, noch Knoblauch unterzubringen. Hat sogar funktioniert! Auf dem Bild zu sehen auch ein neues Schnitzelrezept, was ich mir angesichts eines Überschusses Tofu zurechtschraubte, konsistenztechnisch ziemlich hervorragend. Rezept folgt dann quasi im Anschluss. Auf geht’s:

Zutaten für 4 Portionen:

  • 250g Risotto-Reis (Arborio)
  • 200ml trockener Weisswein
  • 500ml Gemüsebrühe
  • 1 Zwiebel
  • 1 Schwapp Olivenöl
  • 1 Stange Lauch (in meinem Fall so circa 250g)
  • 1 Handvoll Bärlauchblätter (es waren wohl so um die 20)
  • 2 Zehen Knoblauch
  • Pfeffer

Zubereitung:

Nunja, zuerst mal den Lauch putzen, sprich: vorne die Barthaare abschneiden und den Rest – bis auf die unansehnlichen Teile – in feine Ringe schneiden und abspülen (hängt ja oft noch was Erde dran). Die äußeren, hinteren Blätter, also quasi das was dann zum Schluss kommt, habe ich einfach gehackt, NACHDEM ich sie ebenfalls abspülte. Das Öl in einem Topf erhitzen und den Lauch darin andünsten, so bei mittlerer Hitze. Zwischenzeitlich auch die Zwiebel abziehen und ganz fein hacken, und, wenn der Lauch schön weich aussieht, ebenfalls dazu geben. Immer schön rühren, soll ja nix anbrennen. Als nächstes die Bärlauchblätter ebenfalls abspülen, kleinschnibbeln und dazugeben. Nun noch den Knoblauch in noch vieeeel winzigere Stücke schneiden – oder alternativ mit der Presse zerquetschen – und ebenfalls dazu. ‚Ne halbe Minute warten, bzw währenddessen auch weiterrühren und dann den Reis dazu, zwei Minuten rührend andünsten und mit dem Wein ablöschen, verrühren. Am besten jetzt auch nicht mehr sonderlich weit vom Herd verschwinden. Wenn der Wein auf magische Weise verschwunden ist bzw. vom Reis aufgenommen wurde mittels Schöpfkelle (oder meinetwegen auch einfach nach Gefühl ein Schlückchen) etwas Gemüsebrühe dazugeben, und rühren. Wenn die Flüssigkeit aufgenommen wurde, ebenso verfahren, bis die Gemüsebrühe aufgebraucht ist. Zwischenzeitlich mal mit Pfeffer würzen. Wenn die Gemüsebrühe aufgebraucht ist, probieren, ob der Reis gar ist, also im Kern noch bissfest, aber halt cremig, schlotzig. Ggf noch etwas Wasser zugeben und weiterrühren.

Das war’s quasi schon!

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2 Gedanken zu “Risotto aus dreierlei Läuchen

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