Lauchquiche

Als ich mich vergangene Woche plötzlich mit dem Vorhandensein von 4 kg Lauch in meiner Küche auseinanderzusetzen hatte, kam mir als erstes die gute alte „Cheeseburgersuppe“ in den Sinn. Ich wollte allerdings nicht wieder weitere Zutaten dazu kaufen müssen, da ich mit meinen bereits vorhandenen Vorräten gut und gerne über einen sehr langen, sehr harten Winter kommen würde. Weitere Lauchrezepte hingegen verlangten immer nur nach ein paar Hundert Gramm deises Gemüses, und zwar auch für jeweils 4 Portionen oder so. Da ich den Lauch hingegen ungern verschimmeln lassen wollte, blitzte es urplötzlich im Schädelchen auf: Lauchquiche! Hildmanns Attilas Seite war es dann, die auf Googles Ergebnisseite ganz oben darauf wartete, von mir in Augenschein genommen zu werden. Dieses Rezept ist daher nur eine Abwandlung, ich verneige mich, zumindest virtuell, vor ihm.

We need:
Zutaten für 4-5 Portionen, aka eine normale Springform voll; Zubereitungszeit: 60-90 Minuten

  • 400g Mehl
  • 1TL Salz
  • 100ml Wasser
  • 200g Margarine
  • 2 TL Backpulver (so verlangt es das Rezept, es geht aber bestimmt auch ohne)
  • eine Handvoll geröstete Sonnenblumenkerne (cleverer Einfall von mir)
  • ein bisschen Petersilie
  • 1kg Lauch
  • 100-200g Champignons (ich hatte noch ein paar tiefgefrorene, die wegmussten)
  • 400ml Sojasahne (330ml Sojamilch, 70ml Öl (circa))
  • etwas Zitronensaft
  • Salz, Pfeffer, 1 TL Senf, 2 EL Hefeflocken
  • Spritzer Öl für die Pfanne

Aus Mehl, Salz, Margarine, Wasser, Backpulver, Sonnenblumenkernen und Petersilie einen Mürbeteig herstellen, dazu am besten alles ausser Margarine und Wasser vermischen, die Margarine in Würfeln dazu geben, grob miteinander verkneten (mehr Mischen als Kneten, sagt zumindest irgendwer im Internet), nach und nach das Wasser hinzufügen, bis es irgendwann ein glatter Teig ist. In Folie wickeln (oder in eine Tüte packen) und für eine halbe Stunde in den Kühlschrank. Zwischenzeitlich den Lauch in Ringe schneiden und die Champignons in Scheiben schneiden. Das Öl in einer großen Pfanne erhitzen, den Lauch und die Zwiebeln dazu, unter Rühren dünsten, bis das Gemüse zumindest halbwegs gar ist (es kann noch etwas Biss haben). Die Sahne in eine Schüssel geben (bzw. aus Sojamilch, Öl und etwas Zitronensaft mit dem Pürierstab „Sahne“ bauen), mit Salz, Pfeffer, Senf, Zitronensaft und Hefeflocken würzen. Das Gemüse dazu, alles gut vermischen. Den Herd auf 200 Grad vorheizen. Eine Springform mit dem Teig auskleiden, einen Rand hochziehen, die Sahne-Gemüse-Mischung einfüllen. 30 Minuten in den Ofen, rausholen, noch 10-15 Minuten „rasten“ lassen (sonst ist es zu flüssig). Simple shit.

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