Zupfkuchen

Zwar sind nicht, anders als es der sog. Volksmund nahe legt, aller guten Dinge drei, sondern mindestens 100 und zwar gleichzeitig, aber für den Fall, dass mein heutiger Tag irgendwann verfilmt werden sollte, wäre eine Trilogie doch eine schöne Sache, außerdem habe ich während meines Aufenthalts fernab der eigenen, mich beschützenden vier Wände auch exakt 3 Gerichte zubereitet, sofern man das Beschmieren einer Scheibe Brot oder das Öffnen einer Flasche Bier nicht als erwähnenswerte Form der Nahrungspräparation betrachtet. Ursprünglich wollte ich irgendwas bombastisches aus dem zauberhübschen Buch ‚Vegan Wondercakes‘ herstellen, allerdings war die Angst vor Blamage zu groß, zudem hätte es da wohl noch ein paar Zutaten bedurft, an die nur auf dem Versandwege heranzukommen gewesen wäre, und ich hab eh kein Geld und Blablabla. Da ich bereits mehr Zupfkuchen als alles andere in meinem Leben buk (DREI! vielleicht auch VIER!) und Entscheidungen wie diese geradezu danach schreien, mich an meinem politischen Vorbild Konrad Adenauer (big up to you, dear butterfly, peace) zu orientieren („keine Experimente!“), gab es, die klügeren ahnen es bereits: Zupfkuchen, russischer Machart, wobei ich unsicher darüber bin, inwiefern dieser sich vom polnischen, finnischen oder monegassischen Zupfkuchen unterscheidet, Vodka ist es jedenfalls nicht. Rezept stammt von hier, während der Zubereitung musste ich jedoch feststellen, dass die für eine 22cm Springform ausgelegten Mengenangaben dann doch etwas zu wenig sind, daher alles dann nochmal mit 1,5 multipliziert. Da ich von Dyskalkulie Betroffene ungern vor den Kopf stoßen möchte, hier also nochmal die Mengenangaben, wie es bei mir funktionierte, die Zubereitung bitte ich aus dem angegebenen Link zu übernehmen.

Zutaten für eine ca. 28cm Springform

Teig

  • 300g Mehl
  • 180g Zucker
  • 3/4 Päckchen Backpulver (bzw. 3 gestrichene Teelöffel)
  • 30g Kakaopulver
  • 1 Prise Salz
  • 190g Alsan

(ich hab noch 1-3 EL Sojamilch dazugegeben, da es sonst arg bröslig war. Vielleicht liegt mir auch der Umgang mit Mürbeteig nicht, daher in Klammern)

Füllung

  • 750g Sojajoghurt
  • 190g Alsan (flüssig, nicht heiß)
  • 180g Zucker
  • 1,5 Päckchen Puddingpulver Vanillegeschmack
  • 6EL Sojamilch

zupfkuchen

Ein Gedanke zu “Zupfkuchen

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