Farbenfrohes Gnocchikompott

Ahalso, um jetzt mal wieder einen gewissen Rhythmus hinsichtlich der Veröffentlichung neuer Beiträge hier hinzubekommen, versuche ich, in Momenten, in denen tatsächlich die notwendige Zeit vorhanden ist, auch irgendwas zu ‚posten‘, auch wenn es nicht viel zu ‚posten‘ gibt. Ich hoffe, dass sich im Laufe der nächsten 2-3 Jahre dann sowohl Zeit als auch veröffentlichungswerte Rezepte aneinander angleichen und ich mindestens täglich absolute Gaumenfreuden präsentieren kann.

Den Anfang macht jetzt ein Gericht der häufig bei mir anzutreffenden Kategorie ich-hab-keine-lust-nach-Rezept-vorzugehen-und-eigentlich-auch-keine-Lust-großartig-Geld-auszugeben. Auf Wunsch der bekochten Person sollte es Gnocchi geben, die, vakuumverpackt, hier sowieso darauf warteten, dass sich ihr Verfallsdatum jährt. Und dann die Entdeckung: spottbilliges TK-Gemüse vom Discounter, das einen sehr guten Eindruck machte und von dem ich mich gerade übersättigt fühle, nachdem ich in den letzten 5 Tagen 2 Packungen davon verwertete. Schöne Sache, und schon vorgewürzt! Keine Haute Cuisine hier, aber hätte ich geahnt, dass so etwas existiert, hätte ich nun nicht den Drang, eben jene Existenz publik zu machen. Vom Zupfkuchen war noch ein halber Becher Soja-Joghurt übrig, und Joghurtsauce klingt auf dem Papier immer so nach lockerleicht und Leistungssportler. Dazu noch ein Päckchen passierte Tomaten und ein paar Flocken selbstgemachter Bärlauch-Alsan, und natürlich die Gnocchi. Das war das Rezept! Bumsfallera, also natürlich in einer hohen Pfanne oder einem größeren Topf, welche_r via Ofen auf Denaturierungstemperatur gebracht wird, und dann einfach ein bisschen köcheln lassen, you got it. Da das eigentliche Foto selbst im Brautkleid von Prinz William Kate Irgendwas beim Eulenschießen zum favorisierten Objekt paarungswilliger (Prä-)Adoleszenten avancieren würde (zur Entschuldigung: das Foto entstand, nachdem ich eine Portion in der Mikrowelle erwärmte, d.h., die Stärke der Gnocchi konnte bereits ca. 24 Stunden lang ihr Bindungswerk tun), gibts noch ein, wie ich finde, weit hübscheres Bild des gleichen Gerichts, nur mit ohne dem Joghurt und mit Cherrytomaten, die dem anderen Gemüse während dessen Auftauprozesses schonmal Gesellschaft leisteten. Und nein, ich werde versuchen, die nächsten Einträge nicht mit verschiedenen Variationen von sog. Reismitscheisz oder diversen Gnocchipfannen zu veredeln.

Achso, PS und so: die Verbesserung der äußeren Gestalt dieses Blogs ist bei Weitem noch nicht abgeschlossen, diese komische regenbogenbunte Wolke da oben im Hintergrund wird auch noch irgendwann ausgetauscht, wenn ich die Muße finde, ein besser passendes Bild rauszusuchen, achja, und die Kategorien wollte ich auch mal anpassen. Kommt alles noch, spätestens mit dem Bedingungslosen Grundeinkommen.

2011-04-30 17-42-36 - Z4300025

2011-04-27 18-29-30

Ein Gedanke zu “Farbenfrohes Gnocchikompott

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