Blätterteig-Veta-Taschen

2011-06-26 19-18-36 - Z6260001

Nachdem eine Freundin von mir neulich zum Picknick Blätterteigspinattaschen mitbrachte und die auch wirklich formidabel schmeckten, wollte ich sowas auch endlich mal wieder machen. Ich glaube, ich hatte das früher mal mit Feta probiert, das war ganz lecker. Allgemein ist die Kombination Spinat/Feta ja sowas wie ein Klassiker, daher gab ich mich nicht mit einer schnöden Spinat-only Füllung zufrieden. Eigentlich ja ganz simple Idee, aber dieses Fetahafte des Tofus ist durchaus erwähnenswert. Ein Rezept gefunden habe ich dann hier.

Ich habe hierbei so circa 300g Kräutertofu aus dem Kaufland genommen, diesen gewürfelt und erstmal für ‘ne halbe Stunde oder so bei 100 Grad Celsius im Ofen getrocknet, damit er die Marinade besser aufzunehmen bereit ist. Desweiteren kamen 2 Pakete Blätterteig zum Zug, wobei trotzdem nicht der gesamte Spinat Verwendung finden konnte, daher nahm ich den Rest dann für einen Gnocchi-Auflauf. Also entweder den Rest ebenfalls zweckentfremden, oder eine weitere Rolle Blätterteig verwenden. Als Pastasauce, aber sicherlich auch zu Kartoffeln o.ä. ist das wirklich sehr lecker und wandert auf Dauer in meinen Speiseplan. Ich hab außerdem einiges an Zutaten weggelassen, teilweise unbewusst, teilweise aber auch (bei der Marinade), weil der Tofu ja eh bereits mit ein bisschen Geschmack ausgestattet war.

Der Vollständigkeit halber liste ich hier trotzdem nochmal meine Vorgehensweise auf, verweise aber auf “funkymunky”, welchem das Rezept eigentlich entstammt.

Zutaten für circa 18 Taschen (insgesamt irgendwas zwischen 4 und 5 Euro)

  • 3 Pakete Blätterteig
  • 300g Tofu
  • Salz, Pfeffer, 2 Zehen Knoblauch
  • 1 Packung junger Spinat, gehackt
  • halbe Packung Sojasahne
  • 2 EL Mehl oder Speisestärke
  • 1 EL Hefeflocken
  • ein paar EL Sojasauce
  • 1-2 EL Olivenöl
  • 2 EL Apfelessig
  • Kräuter nach Belieben

Zubereitung

Zuallerallererst den Spinat zwecks Auftauens aus dem Gefrierfach holen, auspacken und in einen Topf packen.
Danach den Tofu würfeln und im Ofen bei 100-120 Grad eine halbe Stunde lang trocknen, zwischenzeitlich mal wenden. Nebenher die Marinade herstellen: Apfelessig, Sojasauce, Hefeflocken, Kräuter, Salz, Pfeffer und Olivenöl miteinander verrühren. Wenn der Tofu soweit ist, ihn in eine Schüssel geben, mit der Marinade übergießen und umrühren. Für mindestens eine Stunde beiseite stellen, gelegentlich umrühren.
Jetzt kann mensch entweder was spannenderes tun, oder sich zwecks Zeitvertreibens um ein Auftauen des Spinats bemühen. Am besten so 200-300ml Wasser in den Topf zum Spinat geben, Deckel drauf und das Ganze kurz aufkochen und bei anschließend schwacher Hitze vor sich hindümpeln lassen, so ein Block Spinat braucht eine Weile, bis er aufgetaut ist. Wenn er denn dann mal irgendwann soweit ist, die Hitze wieder erhöhen, die Sojasahne dazu, den Knoblauch hineinpressen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Stärke oder das Mehl in etwas kaltem (!) Wasser auflösen, dazugeben. Weiterköcheln lassen, bis der größte Teil der Flüssigkeit verdampft ist. Dank des Mehls bzw. der Stärke wird die ganze Chose gebunden und dickt beim Abkühlen auch noch etwas an.
Unbedingt den Spinat abkühlen lassen, idealerweise hat er nur noch Raumtemperatur! Die marinierten Tofuwürfel (ohne evtl. noch nicht eingezogene Marinade!) dazugeben.
So, nun kann es an das Taschen bauen gehen: ich habe den Blätterteig der Länge nach halbiert, also quasi die Mitte der kürzeren Seite abgemessen und dort dann den Schnitt gesetzt. Dann habe ich aus jeder entstehenden Bahn Quadrate geschnitten, es waren ziemlich genau 3 Stück jeweils. Auf jede dann mit einem Esslöffel einen Klecks der Spinat-Tofumischung und dann diagonal zusammenfallen, damit Dreiecke entstehen. Am Anfang lieber etwas weniger Füllung nehmen, es ist ärgerlich, wenn diese dann an den Seiten herausquillt und sich die Taschen nicht verschließen lassen. Die zusammengedrückten Ränder kann mensch dann noch mit einer Gabel etwas besser verschließen. Im Anschluss für 15-20 Minuten bei 200 Grad in den Backofen, bzw. solange, bis der Blätterteig dekorativ gebräunt ist. Falls am Ende der Garzeit die Unterseiten noch blass und/oder weich sind, wenden und nochmal für ein paar Minuten backen.
Ta da, wieder mal simpel, aber etwas zeitaufwändig.

2011-06-26 19-20-14 - Z6260005

Achja, hier die Gnocchigeschichte:

2011-06-25 18-35-46 - Z6250013

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