Thai-Curry

Zuerst, beim Betrachten der dazugehörigen Fotos: Boah, was ein hässliches Essen. Wäre mir nicht der Geschmack noch im gustatorischen Gedächtnis präsent, ich würde es vor die Tür setzen, das Schloss austauschen und die Fenster vernageln. So machten das meine Eltern damals auch, und ich kann sie verstehen. Aber hier, man möge sich selbst davon überzeugen:

2011-08-29 19-22-45 - Z8290023

Nein, kein Text. Nach 3 Einträgen an einem Tag könnte ich jetzt nur noch über Sachen schreiben, die mir nicht einfallen, was wiederum natürlich ein Widerspruch in sich wäre, die Konsequenzen wären unvorstellbar (schlimm) und vermutlich implodierte das Universum, mindestens jedoch mein Kopf. Wenn ich morgen früh immer noch so voller Energie sein sollte (die Chancen liegen sogar noch unter 0%), kommt aber weiteres, ich hab hier noch einige Sachen auf Halde. Versprochen, bzw. nicht.

Zutaten für 4-5 Portionen

  • 10 Sojamedaillons
  • 150ml stark gewürzte Gemüsebrühe
  • 1 EL rotes Curry (darauf achten, dass es vegan ist! meistens ist wohl irgendeine Fischpaste drin)
  • 2 große Zwiebeln
  • 3 Möhren
  • 300-400g Brokkoli und Blumenkohl (insgesamt), in Röschen
  • Öl
  • 1 kleines Glas Mungobohnensprossen oder Bambussprossen oder so
  • 1 EL Erdnussbutter
  • 1 Dose Kokosmilch
  • 1 TL Zitronengras
  • 1 TL brauner Zucker
  • 1 EL Sojasauce
  • ½ Knolle chinesischer Knoblauch

2011-08-29 19-02-25 - Z8290013

(darin verbirgt sich das Elend!)

 

Zubereitung (Dauer: 45-75 Minuten (je nachdem, wie relaxt man da rangeht)

Die Sojamedaillons mit heißer Gemüsebrühe übergießen, die Sojasauce dazugeben. Hin und wieder wenden, damit sie alle gleichmässig die Flüssigkeit aufnehmen können. Nach ca. 20 Minuten die Medaillons samt Flüssigkeit in einen Topf geben und bei geschlossenem Deckel aufkochen und 5 Minuten köcheln, den Deckel entfernen und die Flüssigkeit verdampfen lassen. Etwas Öl hinzugeben und die Sojamedaillons von beiden Seiten anbraten, auf einen Teller/ein Schneidbrett geben. Die Zwiebeln würfeln, die Möhren schälen, längs halbieren und in Scheiben schneiden. Das Öl in einem Wok oder einer sehr großen Pfanne erhitzen, die Zwiebeln und die Möhren dazugeben und anschwitzen. Wenn die Zwiebeln glasig sind, die Currypaste dazugeben und durchrühren, kurz mitrösten. Die Erdnussbutter dazugeben und schmelzen lassen. Mit der Kokosmilch ablöschen und Brokkoli, Blumenkohl und die Sprossen dazugeben. Nun 15-20 Minuten köcheln lassen, bis das Gemüse gar ist. Nach ca. 10 Minuten die Sojamedaillons in Streifen schneiden und dazugeben. Nach Ende der o.g. Garzeit den Knoblauch fein würfeln und zusammen mit dem Zitronengras und dem braunen Zucker dazugeben. Mit Reis – am besten natürlich Thailändischem Duftreis – servieren.

3 Gedanken zu “Thai-Curry

    • Hallo, ich glaube, chinesischer Knoblauch ist milder; die Knollen sind nicht in einzelne Zehen unterteilt, daher werden sie wohl üblicherweise am Stück verwendet, was bei „normalem“ Knoblauch oftmals evtl „too much“ wäre. Also lässt sich durchaus durch ein paar Zehen anderen Knoblauchs ersetzen.

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