Blätterteigschnecken mit „Feta“ und Räuchertofu

2013-02-19 13-48-26 - P2191522

Hallo liebe Leserin, hallo lieber Leser,

erneut gibt es nicht viel, was ich einleitend zum Besten geben könnte. Mittlerweile entspannt sich das Verhältnis zwischen meiner Katze und mir, was nicht heißt, dass ich sie bisher anfassen konnte oder so, um Gottes Willen. Aber sie verlässt häufiger ihr Versteck, soeben konnte ich ihr sogar kurz in’s Antlitz blicken. Für ein Foto war sie jedoch noch nicht gewappnet und nutzte die wenigen Sekunden, die ich benötigte, um die Kamera zu holen, für einen geordneten Rückzug. Ihre Flucht tritt sie zudem mittlerweile in weit gemächlicherem Tempo an, das ist keine Todesangst mehr, sondern nur noch Gewohnheit. Ich spüre, 2013 wird unser Jahr!

Naja, ich hatte noch ein paar Blätterteige rumfliegen, etwas Tofu und deshalb, da Filoteig und ich ja mehr Kumpels als Freunde sind, entschied ich mich, etwas strudelartiges zu machen. Bzw. Schnecken. Schnecken sind toll, meine Oma machte früher, als sie noch richtig sehen konnte und etwas rüstiger war, die allerbesten süßen Hefeteigschnecken der Welt, mit Zucker und Kakao, vielleicht werde ich mich da auch einmal dran versuchen. Meine Frau Mama scheiterte daran leider immer kläglich. Seit bestimmt über 10 Jahren habe ich soetwas nicht mehr gegessen. Eigentlich schade. Egal, Ende des Exkurses. Schnecken. Eigentlich wollte ich Spinat-„Feta“ Schnecken machen. (machte ich auch noch, allerdings mit ‚richtigem‘ Feta) Daher auch erst das Prozedere mit dem Tofu-„Feta“. Da dann allerdings kein Spinat mehr übrig, stattdessen aber auch noch Räuchertofu da war, eben diese Version. Gott, beim Schreiben fühlt sich das so langweilig an, ich möchte nicht die lesende Person sein. tl;dr (too long; didn’t read): Blätterteigschnecken mit verschiedenem Tofugedöns. Super für ein Buffet, oder auch einfach so, als Snack, bzw. Schneck (haha). Achso, wichtig: ziemlich vorteilhaft ist es, eine Art Küchenmaschine zu besitzen (und einzusetzen). Mit dem bloßen Pürierstab wird es wahrscheinlich nix. Ich habe für meinen Pürierstab einen Mixbehälteraufsatz, das ist superpraktisch und reicht gerade für die Menge in dem Rezept. Wer nichts dergleichen hat: Tofu mit den Händen zerkrümeln, Zwiebel superfein schneiden. Achja, aufgrund der Tofutrocknung sollte etwas Zeit eingeplant werden.

2013-02-19 13-48-18 - P2191521

Zutaten für 12 Stück (als Mahlzeit für maximal 3 Leutchen)

  • 200g Tofu
  • 175g Räuchertofu
  • 1 Rolle Blätterteig
  • 3 EL Tomatenmark
  • 2 Zwiebeln
  • 0-2 Zehen Knoblauch
  • Rosmarin
  • Thymian
  • Basilikum
  • Oregano
  • 4-5 EL Olivenöl
  • Schluck Zitronensaft
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung (insgesamt 90-120 Minuten, die meiste Zeit ist aber nur Warten angesagt)

Zuerst einmal den Tofu in Würfel schneiden. Auf einem Backblech verteilen und für etwa 20 Minuten bei 100-150 Grad Celsius in den Ofen. Je nach verwendeter Sorte dauert das unterschiedlich lang: ich benutze gerne den glibbrigen aus dem Asiashop, da dauert es länger. Der deutsche Supermarkttofu ist fester, da sollte es schneller gehen. Zwischendurch mal wenden. Aus Olivenöl, Zitronensaft und den Gewürzen eine Marinade herstellen. Die Tofuwürfel in eine flache ofenfeste Form geben, mit der Marinade übergießen und weitere 10-20 Minuten bei 180 Grad in den Ofen geben, zwischendurch mal umrühren. Am Ende sollte die Flüssigkeit aufgesaugt sein und der Tofu eine hübsche Farbe bekommen haben. Nun Action: Zwiebeln und evtl Knoblauch abziehen, halbieren und zusammen mit dem grob zerkleinerten Räuchertofu in die Küchenmaschine geben, kurz losschreddern, die „Feta“-Würfel und das Tomatenmark dazugeben und weiterschreddern bis es kein Püree, aber eine einigermaßen kleinstückige Masse ergibt.

Den Blätterteig ausrollen, die Masse daraufgeben und von einer der breiten Seiten her locker aufrollen. In Scheiben schneiden, in meinem Fall wares es 12. Diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und so 20 Minuten backen bzw. solange, bis sie ein bisschen braun werden. Rausnehmen und abkühlen lassen, denn warm sind sie noch ein bisschen fragil.

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