Pfannenpizza Hawaii

2013-02-23 13-06-53 - P2231530

So. Nichts neues an der Frankfront, zumindest nichts, was ich mal eben der Welt auf diesem Wege hier mitteilen sollte. Ich spiele mit dem Gedanken, noch einen weiteren Blog zu starten, auf dem ich meine Käsefantasien ausleben kann. Das mögen sicherlich so manche doof finden, aber dann ist das halt so. Als ich vor 3 Jahren im Norden Frankfreichs – Nord-Pas-de-Calais – und Belgien war, aß ich eine Lille’sche Spezialität namens „Tarte au Maroilles“, mit dem namens- (und Geschmack) gebenden Maroille-Käse als Hauptzutat. Eben diesen erstand ich zufälligerweise auch vor ein paar Tagen bei Aldi und mein Herz hätte kaum lauter schlagen können vor Freude. Auf soetwas möchte ich gerade ungern verzichten. Ich habe allerdings nach Studium des Buchs „Artisan Vegan Cheese„, welches in den letzten Monaten ein bisschen abgefeiert wurde, einen ersten Versuch gestartet, „Cheddar“, allerdings reift das Ganze noch vor sich hin und sieht dabei nicht unbedingt lecker aus, aber ich werde in absehbarer Zeit berichten. Wie dem auch sei, ich hatte und habe noch fast ein Kilogramm „Wilmersburger Pizzaschmelz“ im Kühlschrank rumfliegen sowie eine Dose Ananasstücke. Also, mal wieder Pizza, diesmal die Hawaiivariante. Eigentlich nicht wirklich erwähnenswert, aber die Pfannenzubereitung finde ich toll. [Einwurf: nach gründlicher Recherche bemerkte ich soeben, dass ich bereits hier ein anderes Pfannenpizzarezept gepostet habe, allerdings mit Teig, der nicht geknetet werden möchte. Das hier ist was völlig anderes!] Es geht relativ schnell (also verglichen mit dem eben verlinkten Beispiel) und der Boden wird superknusperdünn. Wirklich empfehlenswert! Das Grundrezept stammt von hier. Ehre, wem Ehre gebührt.

Also, an’s Werk.

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Zutaten für 2 Portionen:

  • 150g Mehl
  • Salz
  • 1/2 Päckchen Trockenhefe
  • Schluck Olivenöl
  • 70ml warmes Wasser
  • ein Sprizter Agavendicksaft
  • Passierte Tomaten
  • evtl. Aufschnitt nach Wahl
  • Dosenananas, in Stücken
  • Salz
  • Pfeffer
  • Oregano
  • Basilikum
  • Wilmersburger Pizzaschmelz
  • Zubereitung

Zubereitung: (Dauer: eine Stunde plus X)

Salz, Hefe und Mehl miteinander in einer Schüssel verrühren. Das Olivenöl und den Agavendicksaft zum Wasser geben. Und nun peu a peu die flüssigen unter die trockenen Zutaten rühren, mit einer Gabel oder so. Anschließend kurz zu einem homogenen Teig kneten und in einer Schüssel abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen. Eine halbe Stunde sollte mensch einplanen. Danach in 2 Teile teilen. Wer 2 gleiche, feuerfeste Pfannen hat, ist im Vorteil: die beiden Teiglinge dünn ausrollen, in die Pfannen geben. (ich bin mir der Tatsache bewusst, dass es sicherlich auch Vorteile bringt, die Pfannen erst ordentlich anzuheizen, bevor der Teig hineinkommt. So funktioniert’s aber auch, versprochen!) Wer nur eine Pfanne hat, muss die Pizzen dann leider nacheinander machen, also die erste verspeisen, während die Zweite zubereitet wird. Auf den Herd bei mittlerer Hitze geben. Den Ofen auf 250 Grad Celsius vorheizen. Derweil passierte Tomaten mit den Gewürzen verrühren. Nicht zu viel Tomaten nehmen, es darf alles nicht so flüssig werden, sonst weicht der Boden durch. Den Aufschnitt in Streifen schneiden. Die Tomatensauce auf die Pizzen streichen, den Wilmersburger dazugeben. Ananas und Aufschnittstreifen nach Geschmack darauf verteilen. Die (feuerfesten!) Pfannen in den Ofen geben, möglichst weit oben, und zwar so lange, bis der Käse gut geschmolzen ist, die Sauce blubbert und der restliche Belag ein bisschen Farbe bekommen hat. Das sollte nur ein paar Minuten dauern, auch abhängig von der Menge der Sauce.

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