Glaskuchen mit Ananas und weißer Schokolade

2013-03-01 16-40-30 - P3011648

Ich bin erstens oft gelangweilt, zweitens stoße ich beim Stöbern häufiger mal auf verlockend aussehende Süßspeisen und drittens bin ich jemand, der auf keinen Fall Unmengen an Süßkram verträgt, sondern lieber mal ein bisschen nascht, statt irgendwie 25 Muffins zum schnellstmöglichen Verzehr rumfliegen zu haben. Das ist eine denkbar ungünstige Kombination, denn backen wollte ich schon lange mal wieder etwas, aber ich tu mich gerade schwer, Abnehmer_innen zu finden. Vor ca. 18 Monaten hingegen hatte ich jedoch, vermutlich als eine Art Übersprungshandlung in Folge von Perspektivlosigkeit oder ebenfalls Langeweile, eine Phase, in der ich praktisch jede Woche verschiedene Muffinrezepte ausprobierte, die auch in kürzester Zeit „weggefratzelt“ waren. Ich hab keine Ahnung, worauf ich hinaus wollte, jedenfalls entschloss ich mich, diese Ära wieder aufleben zu lassen und die Resultate einfach mittels des Backens im Glas länger haltbar zu machen. Bereits vor ein paar Jahren unternahm ich erste Versuche diesbezüglich, traute mich dann jedoch nicht mehr, das Ergebnis zu verspeisen. Ziemlich dumm, aber irgendwie zu mir passend. Nun denn: das hier Fabrizierte funktionierte jedoch problemlos, über die Haltbarkeit kann ich jedoch nichts sagen. Ein paar Tage auf jeden Fall, bei der geringen Menge und dem geringen Zeitaufwand sollte es aber nicht nötig sein, es über ein halbes Jahr aufzuheben. Dennoch werde ich das baldigst mal eruieren, aktuell sind aber nur noch 2 Küchlein übrig. Die Mengenangaben habe ich von meinem eigenen Ursprungsrezept halbiert (wie unschwer zu erkennen ist), denn damals ergab das knapp 18 (kleinere) Muffins, ich hatte jedoch nur eine Handvoll Gläser übrig. Das Ergebnis ist auf jeden Fall sehr schmackhaft und wenn ich eine neue Gläserquelle erschließen sollte, wird bald weiter experimentiert. Achja, ich habe das Tassenmaß genommen, auch wenn mir vorgestern beim Nachbacken selber bewusst wurde, wie fehleranfällig das eigentlich ist. Die benutzte Tasse fasste jedenfalls exakt 220ml und bei den festen Zutaten habe ich nachgewogen.

Zutaten für 5 Wurstgläser (!) mit 230ml Inhalt (jeweils nicht viel größer als ein Muffin)

  • 1 1/4 Tassen/170g Mehl
  • 1/4 Tasse/50g Zucker
  • 1/4 Tasse Ananasstücke
  • 1/4 Tasse Ananassaft
  • 1 Tafel weiße Schokolade, gehackt (ich nahm: Bonvita Reismilchschokolade)
  • 1/2 TL Natron
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 1/2 Päckchen Vanillezucker
  • Prise Salz
  • 1/2 Banane
  • 1/2 Tasse Sojamilch o.ä.
  • 1 EL Apfelessig

Zubereitung (Dauer: 15 Minuten plus Backzeit)

Mehl, Zucker, Backpulver, Schokolade, Vanillezucker und Salz miteinander mischen. Sojamilch und Apfelessig mischen, ein paar Minuten stehen lassen (das ergibt quasi Buttermilchersatz). Währenddessen kann man schon einmal die Gläser mit kochendem Wasser ausspülen. Backofen auf 175 Grad vorheizen. Zu der Sojamilchmischung den Ananassaft und die Banane geben und durchpürieren. Die Ananasstücken dazu geben und die gesamte Mischung zu den trockenen Zutaten geben. Kurz durchrühren, bis alles eine gleichmäßige Masse ist. Nicht zu lange Rühren, so wurde mir berichtet. Das sei nicht gut. In die Gläser füllen, dabei aufpassen, dass der obere Rand sauber bleibt, und 25-35 Minuten backen, Stäbchenprobe durchführen. Kurz vor Ende der Backzeit die Deckel ebenfalls mit kochendem Wasser ausspülen. Die Deckel auf die Gläser schrauben und auskühlen lassen.

2013-03-01 16-36-35 - P3011641

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