Apfeltaschen

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Und noch ein Kurzes hinterher! Apfeltaschen fand ich eigentlich nie so richtig spannend, aber nachdem ich neulich bei einer Freundin eine vorgesetzt bekam, wollte ich das gerne auch mal machen, zumal ich noch eine Rolle Blätterteig kurz vorm Verfallsdatum (bzw. Mindesthaltbarkeitsdatum, ich weiß) im Kühlschrank hatte und keine so rechte Idee, was ich damit sonst anfangen soll. Außerdem versuche ich gerade wieder, zwischen Mittag- und Abendessen eine dritte Nahrungsmittelaufnahme in meinem Alltag zu installieren bzw. institutionalisieren, und da ist es schön, etwas Süßes zu haben, mein Blutzuckerspiegel geht manchentags bedrohlich weit nach unten und ich fühle mich bisweilen an meine Oma erinnert, die zu diesem Zwecke immer eine süße Kleinigkeit griffbereit haben muss, um im Falle eines Falles nicht umzukippen. Von nun an werde ich mir also vielleicht mal öfter eine Apfeltasche in die Hosentasche stecken. Eine Zuckerkette wäre eigentlich auch eine schöne Idee, vielleicht bekommt Oma soetwas zu ihrem Geburtstag von mir.

Das ist jetzt eigentlich auch zu einfach, um als echtes Rezept zu gelten, aber ich mag es, Sachen zu verbloggen und außerdem kann ich mal ein Bild meines zauberhaften kleinen Balkons online stellen. Achso, die Apfeltaschen _müssen_ nicht unbedingt verbrennen, das ist mehr so eine persönliche Note meinerseits, Stichwort „Röstaromen“, haha.

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Zutaten für 6 Stück

  • 1 Rolle veganer Blätterteig
  • 3 Äpfel nach Wahl
  • etwas Alsan
  • 1 EL Zucker
  • Zimt
  • Zitronensaft

Zubereitung (Dauer: insgesamt vielleicht ’ne Stunde)

Äpfel zu schälen finde ich schlimm, da klebt alles und ich hab gelernt, dass ganz viele Vitamine immer direkt unterhalb der Schale seien, also wenn ich mich schon darauf einlasse, Obst zu essen, warum dann bitte auch noch ohne Vitamine? Wer Angst hat, anschließend Schale in Zahnzwischenräumen kleben zu haben, kann sie gerne schälen. Ich hab sie lediglich entkernt – also entweder mit Entkerner oder in 4-8 Schnitze schneiden und das Kerngehäuse herausschneiden – und grob gewürfelt. Also: grob Würfeln! In einem Töpfchen etwas Alsan erhitzen, die Apfelstücke und den Zitronensaft dazu, bei geschlossenem Deckel und mittlerer Hitze weich kochen. Es muss kein Brei sein, aber viel davon entfernt sollte es auch nicht sein. Zucker und Zimt dazu geben, abkühlen lassen. Den Blätterteig in 6 Quadrate schneiden. Die abgekühlte Masse mittig auf die Teigquadrate verteilen, diagonal zusammenklappen (sodass Dreiecke entstehen) und im vorgeheizten Backofen bei 180°C 20 Minuten backen.

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