Champignonrisotto bzw. Risottobratlinge mit Brotsalat

So, noch kurz was hinterher geschossen. Gibt nicht viel zu sagen, ich hatte viele viele Champignons da und irgendwie Bock auf Risotto. Was ich nicht bedachte, war, dass es eine richtig ordentliche Menge ergibt, und nach 2 Tagen hintereinander Risotto hatte ich auch irgendwie keine Lust mehr. Irgendwo hatte ich neulich mal was von Risottobratlingen gelesen und sofort daran gedacht, als ich mich mit der nicht weniger werdenden Menge an Reispampe konfrontiert sah. Da die Masse eh ordentlich batzig wird, habe ich es drauf ankommen lassen und ohne Zusatz von Mehl oder Eiersatz Bratlinge geformt und diese im Herd mit etwas Öl gebacken. Hat gut funktioniert, auch wenn sie ein wenig fragil waren. Nach dem Abkühlen werden sie auf jeden Fall fester. Dafür brauchte ich dann wiederum eine Beilage. Ich bin irgendwie nicht sooo der Salat-Typ, bzw. finde nur jene Sorten richtig gut, die primär auf Kohlenhydraten fußen, also Kartoffel- und Nudelsalat, was sie dann eigentlich auch als „Salat“ disqualifiziert, denn darunter verstehe ich eigentlich frisches, rohes Gemüse, wie eben Eisberg-, Kopf, oder meinetwegen auch Gurkensalat. Wie dem auch sei, ich entschied mich für Brotsalat, googlete ein bisschen rum und warf dann einfach zusammen, was (in meinen Augen) zusammengehört. Obacht: allzulange im Voraus sollte man den nicht machen, denn irgendwann wird er halt weich. Für mich kein großes Problem, aber Gästen würde ich ihn dann nicht mehr anbieten wollen

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Zutaten für das Risotto

  • 300g Risottoreis (Arborio oder so)
  • 250g Champignons
  • 2 rote Zwiebeln
  • 2 Zehen Knoblauch
  • Olivenöl
  • 1 Glas Weißwein
  • 1l Gemüsebrühe
  • nach Bedarf Bärlauch
  • veganer Parmesan nach Belieben

Zubereitung für das Risotto (Dauer: 30 Minuten, ca.)

Champignons putzen, Zwiebeln und Knoblauch abziehen. Die Pilze vierteln, in einem größeren Topf in etwas heißem Olivenöl andünsten, bis sie zusammenschrumpfen und dann herausnehmen. Die Zwiebeln und den Knoblauch hacken, erstere Im heißen Öl glasig andünsten, den Knoblauch und den Risottoreis dazugeben und noch 2, 3 Minuten mitdünsten. Mit Weißwein ablöschen, Deckel drauf geben. Zwischendurch umrühren. Wenn der Wein aufgesogen wurde, eine Kelle Brühe dazugeben, Deckel drauf und immer wieder die Brühe nachgießen, wenn sie vom Reis aufgenommen wurde und immer wieder mal umrühren. Zusammen mit der letzten Kelle dann die Champignons und ggf. den Bärlauch dazugeben. Kurz vorm Servieren dann noch den veganen Parmesan einrühren.

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Zubereitung für die Risottobratlinge

Aus dem erkalteten Risotto mit nassen Händen etwa pflaumen- bis mandarinengroße Stücke (ich kann es gerade gar nicht einschätzen) nehmen, zu Kugeln formen und plattdrücken. Gut hilft dabei ein Deckel von einem Twistoff-Glas; die Masse da hineindrücken und mit einer Gabel oder so wieder herausfriemeln. Die Bratlinge auf ein gefettetes Backblech legen, mit Öl bepinseln/besprühen und für 20 Minuten bei 180 Grad in den Ofen geben.

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(das da auf den Bratlingen ist Zwiebelconfit)

 

Zutaten für den Brotsalat

  • frisches oder älteres Brot, Brötchen, Ciabatta, Baguette o.ä.
  • (Cherry-)Tomaten
  • Olivenöl
  • frische Kräuter: Basilikum, Rosmarin, Oregano
  • etwas Balsamico
  • nach Belieben: Antipasti
  • Salz, Pfeffer

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Zubereitung (Dauer: 10-15 Minuten)

Das Brot in Würfel schneiden und in etwas Olivenöl andünsten, abkühlen lassen. Die Tomaten waschen, vierteln und entkernen. Mit dem Brot mischen. Die Kräuter dazugeben, Balsamico, Olivenöl, Salz und Pfeffer und ggf. Antipasti. Gut durchmischen, im Kühlschrank ziehen lassen.
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2 Gedanken zu “Champignonrisotto bzw. Risottobratlinge mit Brotsalat

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