Crespelle mit Spinat-Paprika-Grünkernfüllung

2013-09-21 18-17-50 - P9214648

Von meiner neuentflammten Liebe zum Grünkern habe ich euch, die desinteressierte Leser_innenschaft, ja bereits in Kenntnis gesetzt. Prima lässt sich geschroteter Grünkern sicherlich auch als Füllung für Cannelloni verwenden. Ich hatte jedoch keine Lust, selbige zu kaufen, da mein Vorratsschrank eh aus allen Nähten platzt. Vor langer Zeit habe ich mal ein Rezept für Crespelle verbloggt, nachdem ich sie einst in Erfurt im irgendwann (im nicht im übertragenen Sinne) abgebrannten Restaurant „Paganini“ aß und mich direkt reinverliebte. Kurze Auffrischung: Bei Crespelle handelt es sich um (m.W.) herzhafte Pfannkuchen, die sich füllen und überbacken lassen. Dessen entsann ich mich und daher nun: Crespelle mit Grünkernfüllung. Wie so oft flogen noch ein paar andere, schleunigst zu verzehrende Gemüsen rum, die dann auch in die Füllung wanderten. Lecker war’s, als kleine Selbstkritik sei genannt, dass die Konsistenz der Pfannküchlein verbesserungswürdig ist. Nach dem Backen reißen sie leicht ein (was eher ein kosmetisches Problem darstellt) und ich finde sie ein bisschen zu kompakt, vielleicht würde ein wenig Backpulver helfen. Trotzdem, gutes Essen, das noch dazu (prinzipiell) nett ausschaut bzw. ausschauen kann und an sich etwas nicht Alltägliches, auch wenn es eigentlich ganz einfach geht. Oh: beim nächsten Mal würde ich auch etwas mehr Bechamelsauce machen, für die Menge war es etwas wenig.

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Zutaten für 2 große Portionen

Crespelle

  • 1 Tasse Sojamilch
  • ¼ Tasse Wasser
  • 2EL kichererbsenmehl
  • 4 EL Mehl
  • Salz
  • Pfeffer
  • Muskat
  • (evtl mal etwas Backpulver!!!)

Füllung

  • 2-3 Paprikaschoten
  • 75g Grünkernschrot
  • 150ml Gemüsebrühe
  • 2 TL Ajvar
  • 1 Handvoll Spinat
  • 1 Zwiebel
  • Salz
  • Pfeffer

Bechamel

  • 30g Margarine
  • 2 EL Mehl
  • 3EL Hefeflocken
  • 200ml Sojamilch
  • 1TL Senf
  • Salz

Zubereitung (Dauer gerade unbekannt)

Zuerst den Teig zubereiten. Die Zutaten für die Crespelle miteinander verschlagen. Achtung, Kichererbsenmehl klumpt ultraschnell, daher ggf. einen Pürierstab oder so zuhilfe nehmen. Im Anschluss schonmal um die Füllung kümmern: die Paprika putzen und würfeln, die Zwiebel abziehen und ebenfalls würfeln. In einem Topf etwas Öl erhitzen, die Paprika und die Zwiebeln andünsten (aber nicht schwarz werden lassen). Den Grünkernschrot dazugeben und kurz anbraten, mit Brühe ablöschen und bei geringer Hitze quellen lassen. Ajvar und Spinat einrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Eine Pfanne erhitzen, ganz wenig Öl darin verteilen und ca. ein Viertel der Pfannkuchenmasse (meine Schöpfkelle hat idealerweise genau das Maß) hineingeben und schwenken, sodass es einigermaßen rund wird. Die Hitze etwas (!) reduzieren. Wenn der Pfannkuchen sich trocken anfühlt, wenden und von der anderen Seite ebenfalls kurz braten, auf einer Arbeitsplatte abkühlen lassen. Mit der restlichen Masse genauso verfahren. Die Bechamel zubereiten: Margarine in einem Topf schmelzen, Mehl anschwitzen, Sojamilch, Hefeflocken und Senf einrühren, mit Salz abschmecken, aufkochen. Einen Teil der Füllung in die Mitte jeweils eines Pfannkuchens geben, aufrollen und in eine Auflaufform geben. Bei 150°C so ca. eine halbe Stunde überbacken.

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