Arancini (Reloaded)

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Und wieder etwas Gefülltes! Arancini hatte ich schonmal vor langer langer Zeit verbloggt, aber tatsächlich seitdem nicht noch einmal gemacht. Der Aufwand, dies, das. Aber ich hatte das seit längerem auf der To-Cook-Liste stehen. Da ich noch ein paar Reste der Füllung vom letzten Rezept übrig hatte, wollte ich zuerst nur einen Teil der Arancini damit zubereiten und die andere Hälfte “klassisch”, aber entschied mich doch für die Kombination beider Füllungen, Fusionierung, sozusagen. Tatsächlich ist sogar noch etwas davon übrig; mal sehen, was ich damit dann füllen werde. Wie dem auch sei, das Rezept kommt mal wieder nur teilweise mit korrekten Angaben daher, aus eben genanntem Grund. Ich habe die Arancini diesmal auch etwas kleiner gemacht, als beim letzten Mal, so haben sie eher Snack- bzw. Vorspeisen-Charakter und ein Klumpen Reis von der Größe einer Orange sieht halt auch nicht so einladend auf dem Teller aus. Die Fotos finde ich jetzt auch ein bisschen besser, als beim letzten Mal, muss ich zugeben.

Zutaten für ca. 16 Stück (3-5 Portionen, je nachdem ob als Vor- oder Hauptspeise)

  • 300g Milchreis
  • 750ml Gemüsebrühe
  • 500ml passierte Tomaten
  • nach Bedarf: etwas von der Füllung der Batata Chap
  • nach Bedarf: Sojahack, Räuchertofu o.ä.
  • ein paar TK Erbsen
  • Salz
  • Pfeffer
  • Semmelmehl

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Zubereitung (Arbeitszeit 30 Minuten, aber Reis und Füllung müssen nebenher etwas länger köcheln)

Zuerst den Reis aufsetzen: also Milchreis und Gemüsebrühe aufkochen, die Hitze reduzieren und mit Deckel solange ziehen lassen, bis die Flüssigkeit vom Reis aufgenommen wurde. Öfter mal umrühren, damit nichts anbrennt.

Nebenher die passierten Tomaten in einen möglichst weiten Topf geben und bei mittlerer Hitze einreduzieren, soll heißen, köcheln und Flüssigkeit verdampfen lassen. Mit Salz, Pfeffer, Oregano oder nach Bedarf würzen. Es sollte eine recht dickflüssige Masse ergeben. Abkühlen lassen. Wer Sojahack verwendet: für die angegebene Reismenge braucht es wirklich nicht viel, vielleicht 10-15g Trockenmasse; diese dann entsprechend (nach Packungsanweisung) in Brühe ausquellen lassen und zur Tomatensauce geben. Wenn noch Räuchertofu verwendet wird: kleinkrümeln und zur Tomatenmasse geben. Die Erbsen ebenfalls hinzufügen.

Wenn der Reis ausgekühlt ist (das geht schneller, wenn hin und wieder durchgerührt wird) mit nassen Händen etwas davon nehmen, in der Handfläche flachdrücken, in die Mitte einen Teelöffel der Tomatenmasse geben. Vorsichtig zu einer Kugel formen (ggf. noch etwas Reis zum Verschließen dazunehmen; es ist teilweise etwas tricky und dauert, bis man die richtige Reismenge gefunden hat). In Semmelmehl wälzen und auf einen Teller geben. Mit dem restlichen Reis und der Füllung weiter so verfahren. In einer Pfanne mindestens 1/2 cm Öl erhitzen. Nach und nach die Arancini bei großer Hitze darin ausbacken, öfter wenden, bis sie rundherum goldbraun sind und auf Küchenrolle geben. Warm servieren. Sie lassen sich aber auch ganz gut einfrieren, dann im Ofen noch einmal erhitzen. Ein Salat passt hier wieder ganz gut dazu, man kann es aber auch ohne alles essen, ich fand sie nicht zu trocken.

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