Gemüsebratlinge mit Tofu

Gemüsebratlinge mit Tofu. Mache ich leider viel zu selten. Bzw. fast nie. Dabei ist das echt praktisch, dank Tofu und den Hülsenfrüchten auch recht eiweißreich und auch ein prima “Fingerfood”, zusammen mit einem Dip und einem Brötchen eine einfache, schnelle Mahlzeit (sofern man das schon vorbereitet und bspw. eingefroren hat). Es können selbstverständlich auch andere Gemüsesorten verwendet werden. Für mich dient es eher als eine Art Blaupause für Tofubratlinge an sich. Whatever, das Rezept:

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Zutaten für 10-30 Stück (je nach Größe; bei mir waren es exakt 10 Stück, aber teilweise auch ganz schöne Riesenteile)

  • 200g Möhren
  • 200g Mais
  • 1 Dose Chilibohnen in Sauce
  • 500g Tofu
  • 100ml Sojamilch
  • 2 EL Sojamehl
  • 10 EL Semmelbrösel
  • Olivenöl
  • Röstzwiebeln
  • Petersilie
  • Salz
  • Pfeffer
  • Kreuzkümmel
  • Öl zum Braten

Zubereitung (Dauer: 1 Stunde, circa)

Die Möhren raspeln. Den Tofu mit der Sojamilch zusammen pürieren. Zu den Möhren geben. Dazu auch den Mais und die Chilibohnen geben, gut vermischen. Das Sojamehl am besten hineinsieben, weil es leicht verklumpt. Einen Schluck Olivenöl, Petersilie und Röstzwiebeln dazugeben. Mit den Gewürzen abschmecken. Die Semmelbrösel dazugeben und alles miteinander verkneten. Die Masse sollte nun  recht fest sein. Mittels eines Deckels eines Schraubglases oder Servierringen oder freihand Burger bzw. Bratlinge formen und auf ein gefettetes Blech geben. Mit Öl bepinseln oder besprühen und bei 180 Grad Celsius 30 Minuten backen. Nach dem Abkühlen werden sie noch etwas fester.

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Gefüllter Seitan nach Rouladen-Art

Ich wollte schon lange mal wieder Rouladen machen und habe auch diese Bigsteaks hier. Problem war jedoch, dass ich keinen hitzebeständigen Bindfaden da habe – in der Vergangenheit ist der, den ich verwendet hatte, beim Anbraten schon einmal durchgeschmort. Außerdem finde ich es ein bisschen lästig, den Faden dann beim Essen entfernen zu müssen, das hat immer das Potential einer riesigen Sauerei. Daher mal mit Seitan und fadenlos. Der Aufwand hält sich auch in Grenzen und es ist ein schönes Sonntagsessen. Leider hatte ich keinen Rotkohl, der hätte optimal gepasst.

Als Seitangrundlage habe ich eine abgewandelte Version vom falschen Huhn mit Pflaumen genommen, denn der daraus entstehende Seitan ist angenehm fest und wird auch beim kochen nicht so großporig.

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Zutaten für 4 Portionen

  • 230g Glutenmehl
  • 30g Kichererbsenmehl
  • 2EL Hefeflocken
  • 270ml Brühe
  • Sojasauce
  • Senf
  • 1-2 Gewürzgürkchen
  • 150g Räuchertofu
  • 500ml Brühe
  • Öl zum Braten

Zubereitung (Dauer: max. 1 Stunde)

Glutenmehl und Kichererbsenmehl sieben und mit den Hefeflocken mischen. Brühe, Sojasauce und einen TL Senf miteinander verrühren und zu den gemischten, trockenen Zutaten geben. Verrühren und kneten, bis eine homogene, noch leicht klebrige Masse entsteht. Wenn es zu trocken ist, noch etwas Wasser zugeben. In vier Teile teilen.

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Jedes Viertel der Teigmasse so flach drücken wie es geht, es sollte jeweils ungefähr die Größe einer Hand ergeben. Darauf jeweils etwas Senf geben und verstreichen. Aber nicht bis zum Rand, weil es dann beim Zusammenkleben Probleme geben könnte. Die Gürkchen längs halbieren oder vierteln. Den Tofu ebenfalls in vier längliche Streifen schneiden. Jeweils einen Streifen Gurke und Tofu auf die Glutenfladen geben und Letztere zusammenklappen und fest verschließen.

Öl in einem weiten Topf erhitzen. Die Seitanstücke darin von allen Seiten schön braun anbraten. Die Brühe angießen, aufkochen und 30 Minuten ziehen lassen.

Die Seitanstücke dann am besten auf einen tiefen Teller geben und aus der Brühe eine Sauce herstellen. Ich habe die Brühe in ein Gefäß gegossen, im Topf eine halbdunkle Mehlschwitze angesetzt, Brühe, Sahne und ein paar eingeweichte, getrocknete Pilze dazu und püriert. Lorbeerblätter, Salz und Sojasauce kamen noch zum Einsatz.

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Wurzelgemüse-Frittata

Ein weiteres, sehr unaufwändiges Rezept mit wirklich wunderbarem, leicht süßlichem Geschmack. Ich stehe auf Wurzelgemüse und finde mich sehr oft wieder mit mehreren Kilo vom Wochenmarkt, üblicherweise einer Mischung aus Pastinaken, Petersilienwurzel, Möhren und roter Bete. Aber neben Püree und Suppe fällt mir dann meistens doch nix ein. Backen wäre mal gut. Frittata? Si. Der Geschmack von Kichererbsenmehl wird von mir meist als störend empfunden, in diesem Fall schmeckt man es aber so gut wie gar nicht heraus. Das nur als Info für diejenigen, denen es evtl. ähnlich geht.

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Zutaten für -4 Portionen

  • 50g Pastinaken
  • 120g Petersilienwurzel
  • 200g Süßkartoffel
  • 250g Karotten
  • 2 Zwiebeln
  • Olivenöl
  • Thymian
  • Rosmarin
  • Salz
  • Pfeffer
  • 150g Kichererbsenmehl
  • 300ml Wasser
  • Kala Namak/Schwarzes Salz

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Zubereitung (Dauer: etwa 90 Minuten)

Zuerst das Gemüse schälen und in Scheiben schneiden. Die Karotten dabei am dünnsten, die Süßkartoffeln am dicksten, damit alles in etwa gleich schnell gar wird. Die Zwiebeln in Ringe schneiden. Alles auf ein Backblech werfen, Salz, Pfeffer, Thymian und Rosmarin dazu, etwas Öl darüber geben und grob vermischen. Bei 180 Grad 30-40 Minuten backen, nach der Hälfte der Zeit wenden.

Zwischenzeitlich das Kichererbsenmehl sieben und mit dem Wasser vermischen, es dürfen keine Klümpchen entstehen. Mit dem Kala Namak, Salz und Pfeffer abschmecken.

Das Gemüse in eine Tarteform oder eine schlichte Springform geben, die Kichererbsenflüssigkeit darüber gießen, alles miteinander mischen und ggf. glattstreichen und bei 180 Grad Celsius 20 Minuten backen.

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Pastinaken-Süßkartoffel-Püree

So, liebe Leserin, lieber Leser, ich war in der Zwischenzeit nicht untätig, habe aber selten den Nerv, neben der Rezeptdokumentation (die ich regelmäßig betreibe, sofern ich es nicht einmal wieder vergessen habe, die Mengen genau abzumessen) auch noch ein Foto zu machen. Die dunkle Jahreszeit und so; in den allermeisten Fällen koche ich abends und die mit Blitzlicht gemachten Bilder sehen meist noch schlimmer aus als der Rest. Dies hier soll erst einmal nur eine kleine Rückmeldung sein, bevor die paar verbliebenen Lesenden mich aus ihrer Blogroll werfen. Wenn der Fame kommt, ist jeder Multiplikator entscheidend!
Das Püree war ziemlich toll. Bei den Mengenverhältnissen kann man natürlich ein bisschen herumexperimentieren: durch die Süßkartoffel ist es doch recht süß, aber ich mochte es und die Farbe ist auch toll.
Dazu gab es nur Fertigsauce von Erntesegen. Und: eines der neuen veganen Schnitzel von Penny, Eigenmarke “Naturgut”. Bestehend aus Tofu und Weizeneiweiß, und: vor allem im Vergleich mit den anderen Discounter-Schnitzeln von bspw. Aldi von der Konsistenz her eine Offenbarung. Halt angenehm zäh, kein Stück bröselig. Geschmacklich ebenfalls sehr gut. Leider habe ich vergessen, ein Bild der Verpackung zu machen. Nachdem ich von den meisten im Supermarkt erhältlichen Fleischersatzsachen mittlerweile ein bisschen gelangweilt bin, werde ich aber in Zukunft mal die weiteren Produkte testen, die Penny da vor kurzem ins Sortiment aufgenommen hat. Preislich um die 1,79€ für zwei Stück, also Standard. Mir wurde übrigens nix zur Verfügung gestellt oder so; vielleicht werde ich mir beim nächsten Besuch dort einfach meine Bloggeruniform nebst Namensschild anziehen (Mischung aus Arztkittel, Pilotenuniform und Flecktarn, inkl. Sternen und Streifen auf den Schulterklappen), wahrscheinlich wird man mir dann direkt einen kostenfreien Präsentkorb zusammenstellen.

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Zutaten für 2 Portionen

  • 320g Pastinaken, geschält gewogen
  • 200g Süßkartoffeln, geschält gewogen
  • 100ml Sojasahne
  • Salz
  • Alsan

Zubereitung (Dauer: maximal 30 Minuten)
Das Gemüse schälen und in gleich große Stücke schneiden. Zuerst Pastinaken, 10mins später die Süßkartoffeln ins kochende, gesalzene Wasser geben. Nach etwa 20 Minuten testen, ob alles weich ist. Ggf. weitergaren. Mit Schaumlöffel in ein hohes Gefäß bzw. einen Mixbecher geben, Sahne und ein Stück Alsan dazu und pürieren. Mit Salz abschmecken.

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