Ofengemüse mit mediterranem Touch

Toooootal simpler Shit, ich weiss, aber manchmal braucht mensch ja auch nur die Anregung. Ich für meinen Teil bspw. kann mich nicht entsinnen, wann ich das letzte Mal Ofengemüse gemacht haben soll. Da mich die Containerfee und Muddis Garten jedoch in jüngster Zeit mit kiloweise Grünzeug bedachten, ich jedoch aufgrund universitärer Verpflichtungen momentan weder die Zeit, noch die Lust habe, mir spektakuläre Ideen aus den Fingern zu saugen, war es ganz praktisch, dass mir der Ideenzwerg just dieses Mahl in den Schädel hämmerte. Wie gesagt: simpler Shit, aber gerade im Sommer total dickderbtighter shit, alden.

Zutaten für eine x-beliebige Zahl Esser und Esserinnen. Daher auch ohne Mengenangaben. Immerhin liste ich das verwendete Gemüse auf! Kosten pro Portion: 1 Euro sollte eigentlich reichen

Gemüse

  • Kartoffeln (0,50-1 Euro/Kilo)
  • Tomaten (Cherries funktionieren prächtig. Fleischtomaten halte ich für nicht ganz so doll, zu Gross, zu suppig. Mehr so in Richtung zwergenfaustgrosze Rispentomaten) (2-4 Euro/Kilo)
  • Zucchini(s?) (0,7-1 Euro/Kilo)
  • falls mensch noch andere Gemüsen am Start hat, gerne ausprobieren. Paprika in Streifen geschnitten sind bestimmt superb. Abraten würde ich bspw. von Radieschen oder Gurken. Ich bin fest davon überzeugt, dass sowas nach längerem Ofenaufenthalt wie Fusz schmeckt.

Marinade

  • Olivenöl
  • Standardöl
  • weisses Balsamico-Essig
  • Salz, Oregano, Thymian, Basilikum; ich nahm noch Minze, war auch ganz gut. Kann mensch ganz praktisch und günstig aus Pfeffi-Teebeuteln extrahieren…)
  • für den grill-esken Touch: ein wenig Flüssigrauch. Ist meines Wissens nach weder gesundheitsgefährend noch aus purer Chemie bestehend, und nach dem Erwerb einer 1 Liter Flasche hat mensch auch für ein halbes Leben ausgesorgt

Dazu passt

  • Aioli; im Veganomicon steht ein sehr schönes Rezept für White-Bean-Aioli. mensch kann auch einfach ’ne vegane Mayo nehmen, bzw besser, selber machen, und ordentlich Knoblauch reinballern
  • alle möglichen Grillsaucen. Mitterweile soll’s ja selbst bei Aldi ’ne Handvoll veganer Varianten geben (selber noch nicht geguckt), zur Not tuts auch einfacher Ketchup

Zubereitung

Aus den Marinaden-Zutaten stellen wir eine ebensolche her, und zwar in einer Schüssel, welche im Idealfall mit Deckel daherkommt. Nicht zu viel Öl verwenden, kostet schlieszlich alles Geld. Ausserdem isses ja doof, wenn dann die Hälfte im Klo landet oder so… Da die Marinade auf dem Gemüse verteilt wird, und selbiges nicht darin zu schwimmen hat, muss es wirklich nicht so viel sein. Bei mir hatte die ganze Suppe ein Volumen von circa 50 ml, und von dem darin eingelegten Gemüse wurde ich 4 mal gut satt! Was nicht bedeuten soll, dass die gleiche Flüssigkeitsmenge nicht auch für die doppelte Portion reichen könnte!
Beim Gemüse ging ich folgendermassen vor: die Tomaten wusch ich, und ritzte sie mehrfach ein. Damit kann die Marinade ins Innere dringen, sicherlich auch nicht ganz doof, wa?! Die Zucchini(s?) wusch ich ebenfalls, entfernte die beiden Enden und hatte nach kurzer Messerartistik lauter nullkommafünf Zentimeter breite Scheibchen auf dem Schneidbrett. Kapiche? Die Kartoffeln wurden von mir geschält und im nächsten Schritt in nicht zu grosze Stücke geschnitten. Soll heissen: wenn die eine Seite des Stücks drei Zentimeter lang war, dann durfte die Dicke nur so nen Zentimeter betragen. Sonst brauchen sie im Ofen so lang. Wenn mensch allerdings Zeit hat… Falls andere Gemüsesorten zur Verfügung stehen: je nachdem, wie fest dieses ist, bzw wie lange es dauern würde, es gar zu bekommen, um so kleiner müssen die Stückchen ausfallen. Paprika beispielsweise kann ruhig in gröszeren Stücken verwendet werden, zumal das Fruchtfleisch ja eh nur recht dünn ist.
Wenn wir damit fertig sind, werfen wir alles zur Marinade in die Schüssel, Deckel drauf und ein bisschen rütteln und schütteln, damit unsere Ölsuppe auch die Chance hat, alles Grünzeug zu benetzen. Nun alles fein in den Kühlschrank für sagen wir 2 Stunden, alle halbe Stunde kann ja auch gerne nochmal rumgerüttelt werden. Das macht Spass, regt den Kreislauf und beeeestimmt auch die Verdauung an, verbrennt Kalorien, und macht grosz und stark. Wow. Wenn denn genug Zeit ins Land gezogen ist, heizen wir den Ofen auf 200 Grad Celsius vor, belegen ein Backblech mit Backpapier (es gibt da welches aus so Folie, glaube ich, das kann mehr oder weniger beliebig oft verwendet werden. Dieses böte sich hier an, denn durch das Öl, welches auch durch das Backpapier dringt, wird die ganze Chose schon recht äh fettig, und eingebranntes Fett von Backblechen schrubben ist nicht gaaaanz so super. Achja, Alufolie tut es sicherlich auch!) und werfen unser Gemüse in einer Lage da drauf. Alles in den Ofen schieben, nach 20-30 Minuten mit einem Pfannenwender alles mal ganz grob wenden. Nach weiteren 10-20 Minuten rausholen, auf die Teller werfen, Sauce dazu oder auch nicht und Sommerfeeling in Herz und Hose lassen.

party off.

Diesmal kein Bild, sorry

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